Japanisches Yoga Genkikai & Ki-Faszien Yoga mit Julia Loser

Montags 09:30-10:45
Ki-Faszien Yoga

Montags 19:15-20:30
Japanisches Yoga

Buchen im Stundenplan

Japanisches Yoga Genkikai

Japanisches Yoga Genkikai ist eine regenerative Gymnastik. Genkikai wird als Atem-Energie-Gymnastik oder Gesundheitsgymnastik umschrieben. Es ist in der Schweiz einer der drei Pfeiler des Aikidos (Aikido als Kampfkunst, Hojo als Schwertritual und Genkikai als Gesundheitsgymnastik). Es wurden weitere Gymnastiken und Meditationen mit japanischem Gedankengut von Eric Graf hinzugefügt und als Japanisches Yoga betitelt.

Eine klassische Lektion besteht aus Atemübungen, Körpergymnastiken, Energieübungen und Meditation. Wir praktizieren diese im Stehen, Sitzen und Liegen. Einen weiteren Teil bilden die Übungen bzw. die Behandlungen zu Zweit. Diese werde ich jedoch sehr selten in die Lektionen einbauen.
Es geht darum, den Körper sanft zu stärken und zu dehnen. Dies können wir nutzen um unseren Geist zu lenken, unsere Körpermitte zu stärken und unser Herz zu öffnen. Das hilft uns, mehr im Jetzt zu leben, gelassener zu sein und im optimalen Fall einen gesunden Umgang mit Stress und unseren Emotionen zu haben.

Das Ziel ist, die Lektion mit sich und seinem Körper zu geniessen und einen liebevollen Umgang mit sich selbst zu zelebrieren. Der Leistungsgedanke wird so gut wie möglich ausgeklammert. Es darf gefordert werden, aber nicht durch Wille, sondern durch liebevolles und mutiges Voranschreiten mit sich selbst.

Ki-Faszien Yoga

Ki, aus dem Japanischen, steht für Energie

Faszie, (…) ist die Bezeichnung für flächige Strukturen aus Bindegewebe (Quelle: Wikipedia)

Neuere Studien haben gezeigt, dass, vor allem die tiefen Faszien sensorische Rezeptoren haben. Sie vermitteln uns z.B. über Schmerzen, Bewegungsänderungen, Änderungen von Druck oder Schwingungen, Änderungen über das chemische Milieu und Temperaturschwankungen. Dies sind alles Faktoren, welche wichtig sind, damit wir uns bis ins hohe Alter gut wahrnehmen können, uns körperlich gut orientieren können, ein gutes Gleichgewicht halten und vieles mehr.

Die Faszien passen sich der Körperlichen Belastung an, somit ist es wichtig, diese «bei Laune» zu halten. Wenn wir also zu wenig Bewegung haben, bilden diese sich zurück und «verkleben». Wir werden «gstabig» und die oben genannten sensorischen Rezeptoren können ihre Arbeit nicht mehr umfassend erledigen.In den ersten Publikationen zum Faszientraining von Schleip und Müller wurden folgende vier

Trainingselemente aufgeführt:
1. Federn
2. Dehnen
3. Beleben
4. Spüren / die Körperwahrnehmung

Federn und hüpfen kann jeder im Alltag selbst einbauen. Deshalb wird dies einen kleinen Teil ausmachen. Dehnen mit sanften Kräftigungsübungen kombiniert macht einen grossen Teil des Ki-Faszien Yogas aus. Dabei werden die Faszien meist vorgängig mit Selbstmassagen aktiviert. Wir nutzen dabei zusätzlich die Kraft der Imagination, um noch besser an bestimmte Strukturen im Körper zu kommen und diese wahrzunehmen. Um das Ganze zu komplettieren werden auch Atemgymnastiken und Meditationen in die Lektion einfliessen. Der Atem ist ein wesentlicher Teil der Gesunderhaltung des Körpers. Es ist der physische Zugang zur aktivierten Lebenskraft (Ki-Energie). Ebenso tragen eine gute Atmung und Meditation zur Entspannung des gesamten Körpersystems bei. Was sehr wichtig ist, um eine gute Regeneration zu haben. Können wir schlecht regenerieren, wirkt sich dies schlecht auf unseren Körper, wie auch auf unsere Emotionen und Gedanken aus.
Das Ki-Faszien Yoga ist also nicht nur für unseren Körper gut, sondern kann auch eine Harmonie zwischen Körper und Geist fördern. Ebenso kann sich die Körperhaltung verbessern, da die Beweglichkeit gefördert wird. Finden wir Stück für Stück zu einer natürlicheren Körperhaltung zurück, kommt auch dies unserer Gesundheit zu gute. Sowohl Körperlich wie auch Emotional und Geistig.

Es ist eine liebevolle und sanfte Stärkung von Körper und Geist. Mit sanften und trotzdem kräftigenden, somatischen Bewegungsformen, um deine Gesundheit zu unterstützen.

Über mich

Mein Name ist Julia Loser. 
Durch das Aikido bin ich zum Japanischen Yoga gekommen. Ich durfte eine Bewegungsart kennenlernen, welche mir sehr entspricht und ich Feuer und Flamme dafür war und immer noch bin. Leider gab es noch keine Angebote in der Region Aarau, dass ich es regelmässig praktizieren konnte. Also entschied ich mich, dass ich selbst die Ausbildung mache. Rückblickend kann ich sagen, ich bin am ersten Ausbildungstag im Dojo in Biel bei Eric Graf aufgetaucht und hatte sehr wenig bis keinen Bezug zu meinem Körper. Der Körper war da und musste einfach funktionieren. Eineinhalb Jahre später freue ich mich sehr darüber, dass ich mit meinem Körper Freundschaft schliessen konnte und wir uns immer besser kennenlernen. Diese Ausbildung war ein weiterer "Lebensretter" in meinem Leben. Ich fühle mich stärker, klarer und trotzdem sanfter denn je.
Meine Freude ist entsprechend sehr gross und noch mehr Freude habe ich daran, wenn ich dieses Geschenk weitergeben darf und noch mehr Menschen gute Erfahrungen mit dem Japanischen Yoga sammeln.